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  Protective Put Strategie
  Mehr Informationen zur Protective Put Strategie bei Binären Optionen

Eine Protective Put Strategy zielt auf die Absicherung eines im Wert steigenden Assets durch eine Put-Option, die bei fallendem Kurs gewinnt. Investoren gestalten damit ihr Risikomanagement aus, Hedgefonds ("Sicherungs"-Fonds) arbeiten traditionell so. Es gibt hierzu einen wenig geläufigen Begriff, den ein deutscher Tradingservice um das Jahr 2005 herum ins Gespräch brachte. Die Kollegen nannten Protectiv-Strategien auch "Revelator"-Strategie, wahrscheinlich weil die Erfinder diese Art des Hedgings (sie wählten hierfür Knock-outs) als "Offenbarung" ansahen, die es allerdings nicht ist. Es ist eine Art Versicherung gegen Verluste, die wie jede Versicherung Geld kostet und keinesfalls - vor dieser Chimäre sei ausdrücklich gewarnt - den Trader vor jeglichen Verlusten schützt. Verlustloses Handeln gibt es nicht, nicht an der Börse und nicht im Leben.

Pfeil grün Einsatz einer Protective Put Strategie
Der Anleger hat beispielsweise eine Aktie gekauft und glaubt, dass diese im Wert steigen wird. Natürlich sind Rückschläge einzukalkulieren, die nun mit einem Stopploss-Management - der üblichen Risikostrategie - abgesichert werden könnten. Das würde indes bedeuten, dass ein in Wahrheit richtig erkannter Trend immer wieder ausgebremst wird. Gegen die Verluste muss sich der Anleger allerdings schützen, denn der Trend kann auch nachhaltig kippen, die Aktie kann in ihrem Wert ins Bodenlose fallen. Also kauft der Anleger eine Put-Option parallel zur steigenden Aktie und realisiert, wenn der Kurs der Aktie nachgibt, mit der Put-Option einen Gewinn. Sollte die Aktie weiter fallen, kann der Gewinn der Put-Option vergrößert werden, der ebenso wie bei jedem Wertpapier mit einem Trailing-Stopp gefolgt wird. Sollte die Aktie wieder steigen, wird die Put-Option ausgestoppt. Möglicherweise hat sie bis dahin einen kleinen Gewinn realisiert, vielleicht fällt ihr Verlust auch kleiner aus als der Gewinn der Aktie. Das Grundprinzip dieser Option, also der gesamten Protective Put Strategie ist das einer Versicherung. Diese kostet nun einmal Geld, sie schützt aber gleichzeitig vor überproportionalen Verlusten.
Pfeil grün PProtective Put Strategien bei Binären Optionen

Die Strategie kann auch mit Binären Optionen angewendet werden. Wer eine Protective Strategie in Reinkultur einsetzt (die es auch für die umgekehrte Richtung als Protective Call Strategy gibt), glaubt an eine Richtung, bei der Protective Put Strategy (dem Schutz durch ein Put-Option) also an steigende Märkte. Das klingt zunächst selbstverständlich, ist es aber nicht. Denn der Trader kann auch von der Annahme ausgehen, dass die Richtung sowieso nicht zu bestimmen ist. Diese Annahme lässt sich in richtungslosen Märkten grundsätzlich vertreten, in diesem Fall würden Optionsscheine für beide Richtungen in gleicher Gewichtung gekauft. Wie heikel dieser Fall ist, soll in einem späteren Beispiel anlässlich der Protective Call Strategy erklärt werden. Sollte der Trader aber von einem Trend in einer Richtung ausgehen und von diesem grundsätzlich überzeugt sein, kauft er eine starke Position in diese Richtung.

Beispiel:
In steigenden Märkten kauft er beispielsweise als Binäre Optionen Trader für 500 Euro eine Call-Option. Er kann sich vorstellen, dass seine Richtung aufgeht, möchte sich aber für den gegenteiligen Fall wenigstens per Protective Put Strategy versichern und kauft daher für 100 Euro eine Put-Option. Wenn seine ursprüngliche Annahme aufgeht, verliert er zwar die Put-Option (seine Versicherung), so wie wir alle Versicherungsbeiträge zahlen für Ereignisse, die nie eintreffen. Aber er war versichert und konnte daher mit ruhigem Gewissen die Call-Option kaufen. Sollte seine Annahme steigender Kurse nicht aufgehen, verdient er wenigstens an der Put-Option, wenn auch nicht so viel, wie er an der Call-Option verlor. Nun ist es natürlich möglich, die Preise so zu gestalten, dass der mögliche Gewinn und Verlust in einer brauchbaren Relation zueinander stehen, denn unser Beispiel mit 5:1 ist absolut willkürlich gewählt. Wie sehr sich ein Trader versichert (zum Beispiel in einer Relation von 10:1 oder auch nur von 3:2), kennzeichnet deutlich seinen Glauben an seine ursprüngliche Annahme, ob der Kurs denn steigen werde.

Wie Protectiv Strategien ohne Binäre Optionen per Stopploss-Management zu handhaben sind, erfahren Sie im Beitrag über die Protectiv Call Strategy.

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