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  Moneymanagement bei Optionen
  Was muß man zu Moneymanagement bei Binären Optionen wissen?

Moneymanagement beim Trading dient dem Kapitalerhalt und dem geometrischen Wachstum des Kapitals. Dieses geometrical growth wird für reelle, positive Zahlen (also bei wirtschaftlich relevanten Vorgängen) als Mittelwert angestrebt, es bedeutet in der Chartdarstellung, dass das Kapital größtenteils - unter Berücksichtigung von draw downs (Rückgängen) - positiv wächst. Mithilfe von Moneymanagement optimiert der Trader/Investor seinen Kapitaleinsatz und schützt sich vor Totalverlust.

Pfeil grün Grundlegende Bedeutung des Moneymanagements
Moneymanagement ist eng mit dem Risikomanagement verknüpft, betrachtet aber die rein monetäre Seite der Medaille. Beide Begriffe werden auch in der Spieltheorie angewendet und machen sehr viel Sinn, wenn die Gesamtsituation des jeweiligen Akteurs betrachtet wird. Zum Risiko ist so viel zu sagen, dass es ein risikofreies wirtschaftliches Agieren nicht gibt. Im gewöhnlichen Wirtschaftsleben versucht die Gesellschaft, die Risiken zu minimieren, beim Traden kann das nur der Akteur selbst über sein Moneymanagement erledigen. Er wird zu jedem Zeitpunkt seiner Aktion ein bestimmtes Kapital zur Verfügung haben, das sich aus dem auf dem Tradingkonto vorhandenen Bargeld, in Positionen gebundenen Mitteln, seinem sonstigen Vermögen und seinen Fähigkeiten, weitere Einkünfte außerhalb des Tradings zu erzielen, zusammensetzt. Der letztgenannte Aspekt wird zu wenig beachtet, was sämtliche privaten Trader sehr kritisch betrachten sollten. Es gibt nur wenige Vollzeittrader, die tatsächlich vom Trading leben. Grundsätzlich lassen sich drei Gruppen unterscheiden:
  • Vollzeittrader, die ausschließlich vom Traden und Investieren langfristig leben - wahrscheinlich weit unter ein Prozent aller erfolgreichen Trader
  • angestellte Trader in Bankhäusern, die ein Gehalt beziehen und Boni auf ihre Gewinne erhalten (meist um 50 Prozent) - 99 Prozent der erfolgreichen (!) Trader, die aber entlassen oder versetzt werden, wenn sie keinen Erfolg mehr haben
  • eine große Gruppe von Privattradern, die höchstens zeitweilig Erfolg haben und ihre Tradingkonten immer wieder mit anderswo verdientem Geld auffüllen
Die letztgenannte Gruppe, welche von Brokern intensiv umworben wird, kann im Prinzip ohne Moneymanagement leben und macht das meistens auch, was dazu führt, dass diese Personen an irgendeinem Punkt ihrer finanziellen Karriere ein kostspieliges Hobby aufnehmen - das Traden - und nun bis zum Ende ihres Lebens Monat für Monat etwas Geld in den Schornstein jagen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und das trifft wohl nirgendwo wörtlicher zu. Die psychologischen Hintergründe sind vielfältig, ein Element von Spielsucht steckt dahinter, auch kompensieren diese Menschen beruflichen oder sonstigen Frust durch das Traden, bei dem ihnen niemand in die Parade fahren kann. Ein Teil dieser Leute tradet "kalt" (ohne echtes Geld), was aber mit echtem Trading nichts zu tun hat und übrigens auch dazu führt, dass alle übrigen Dinge im Leben unwichtig werden. Moneymanagement bietet nun einen probaten Ausweg aus dieser Situation und dürfte neben allen anderen Aspekten des Tradings eines der Kernelemente darstellen, ohne die ein erfolgreiches Wirtschaften unmöglich ist.
Pfeil grün Praktisches Moneymanagement

Es gibt eine einfache 1-Prozent-Regel beim Moneymanagement, die weiter unten erläutert wird, grob gesagt lässt sich aber das Moneymanagement auf die Formel bringen, dass ein bestimmter Kapitaleinsatz als Risiko eingeplant wird - und mehr nicht. Wie hoch dieser Prozentsatz vom vorhandenen Gesamtkapital ausfällt, kann im Prinzip willkürlich gewählt werden, doch ist von zu hohen Risiken abzuraten. Dahinter steckt die Einsicht, dass Märkte in Wahrheit nicht zu prognostizieren sind, auch die normale Wahrscheinlichkeitsrechnung, die auf der Gaußschen Glockenkurve beruht, genügt gewöhnlich für eine Risikobewertung der Märkte nicht. Es haben sich daher einige Spielregeln für das Moneymanagement etabliert, an die sich erfolgreiche Trader halten. Diese Vorsichtsmaßnahmen führen zur 1-Prozent-Regel (pro Trade wird nicht mehr als ein Prozent des verfügbaren Tradingkapitals riskiert).

Beachten Sie als privater Freizeittrader mit dem Hang zum permanenten Spielen in den Märkten, dass Sie theoretisch Haus und Hof versetzen können, um weiter zu traden. Davon ist abzuraten. Praktisch legen Sie besser eine Summe fest, die Sie ohne Risiken für Ihr übriges Leben verlieren können. Das ist Ihr gesamtes Tradingkapital. Von dieser Summe wiederum riskieren Sie pro Trade nicht mehr als 1,0 bis maximal 2,5 Prozent. Wenn Sie 2,5 Prozent riskieren (inklusive Gebühren und sonstiger Kosten), ist Ihr Tradingkapital erst nach knapp hundert Trades vollständig aufgebraucht, aber Sie können schon nach etwa dem 30. Verlusttrade nicht mehr vernünftig arbeiten. Sie glauben nicht, dass Sie dreißig Mal hintereinander verlieren können? - Hier irren Sie sich definitiv. Und wie Sie können.

Pfeil grün Die 1-Prozent-Regel
Ein Trader geht eine Position ein und glaubt, dass sein Stopp rein charttechnisch gesehen zwanzig Punkte unter dem Einstieg gut platziert wäre. Das ist eine einfache Aussage, man kann auch mehrere Stopps verwenden und diese später auffächern, aber das ist eine Frage des Risikomanagements. Um die einfache, plakative Aussage fortzuführen: Diese 20 Punkte unter Einstieg dürfen nach der 1-Prozent-Regel nur ein Prozent des Tradingkapitals ausmachen. Sollte dieses relativ klein sein - viele Trader beginnen mit rund 2.000 Euro - und es sich beispielsweise um einen CFD oder Knock-out handeln, dann dürfte der Trader nur eine so geringe Stückzahl an Scheinen buchen, dass der Verlustfall nicht mehr als 20 Euro betrifft. Das ist häufig kaum möglich, weshalb gering kapitalisierte Trader rund 2 bis 3 Prozent riskieren (müssen). Zu empfehlen wäre außerdem, Positionen strikt nacheinander einzugehen, also die zweite Position in einem anderen Markt erst zu eröffnen, wenn sich die erste im Gewinn befindet. Gelegenheiten gibt es immer zu viele.

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Der Handel mit Binären Optionen und Differenzkontrakten wie CFDs auf Währungen, Aktien, Rohstoffe und weitere Basiswerte ist möglicherweise nicht für jeden Anlegertyp geeignet. Es besteht aufgrund der Volatilität der Märkte ein sehr hohes Risiko für ihr eingesetztes Kapital, welches Sie vollumfänglich verlieren können. Investieren sie nur in der Höhe, in der sie sich einen möglichen Totalverlust leisten können und stellen Sie sicher, dass sie alle Risiken kennen. Ziehen Sie die Einholung von Rat durch unabhängige Finanzberater mit entsprechenden Kenntnissen oder Zertifizierungen in Betracht.