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Risikohinweis: Der Handel mit binären Optionen & Differenzkontrakten (CFD) unterliegt erheblichen Risiken & kann zum vollständigen Verlust Ihres investierten Kapitals führen.
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  Money- und Risikomanagement
  Money- und Risikomanagement bei Binären Optionen erklärt:

Money- und Risikomanagement sind zwar die zwei Seiten einer Medaille, sie unterscheiden sich dennoch hinsichtlich des grundlegenden Standpunkts. Das Moneymanagement betrachtet ausschließlich das verfügbare Kapital und schützt es durch strikte Festlegungen wie die 1-Prozent-Regel beim Risiko pro Trade. Das Risikomanagement betrachtet die Risiken aus dem Blickwinkel von Wahrscheinlichkeiten. Diese beiden Standpunkte sollten sich ergänzen, sie verlaufen aber bisweilen zueinander konträr. Man könnte auch sagen, ein Trader bewegt sich permanent im Spannungsfeld zwischen Money- und Risikomanagement.

Pfeil grün Grundlegende Erläuterung zum Money- und Risikomanagement
Das Moneymanagement geht unabhängig von den Risiken davon aus, wie viel Kapital vorhanden ist, wie viel verloren werden darf, wie viel pro Trade riskiert wird und welcher Kapitalverlauf zu erwarten ist. Dieser Kapitalverlauf soll gemanagt werden, deshalb heißt die Übung Moneymanagement. Erfahrene und erfolgreiche Trader stellen ihre Kapitalkurven als Chart dar. Innerhalb dieser Kapitalkurven sind Draw-downs sichtbar, also Rückgänge im Kapitalstand. Im besten Fall erholt sich aber die Kurve wieder und weist stetig nach oben. Wenn Moneymanagement genau aufgefasst wird, kann diese Kapitalkurve für verschiedene Asset- und Instrumenteklassen dargestellt werden. Also: Der Trader setzt mit Derivaten (Knock-outs, CFDs, Binäre Optionen) auf die Anlageklassen Aktien, Edelmetalle, Währungspaare, Indizes, darüber hinaus kauft er auch Aktien oder einen Goldfuture und hält diese Positionen langfristig. Der Kapitalverlauf wird sich in jedem dieser Fälle recht unterschiedlich darstellen. Das dürfte zu zwei Ergebnissen führen:
  • Der Trader investiert mehr Geld in die erfolgreicheren Assets und Instrumente = Moneymanagement.
  • Der Trader stellt zumindest bei bestimmten Instrumenten (meist bei den Derivaten) wesentlich größere Draw-downs fest, was ihn sein Investment in diesem Bereich wieder reduzieren lässt (Money- versus Risikomanagement).
Das Risikomanagement muss unabhängig vom vorhandenen Kapital davon ausgehen, wie riskant eine Position im Moment ihres Eingehens erscheint. Dazu gehören die Kursschwankungen, aber auch Overnight-Gaps, die K.o.-Schwelle von Knock-outs und CFDs sowie der Zeitablauf bei Binären Optionen. Selbst die technischen und zeitlichen Ressourcen des Traders gehören in das Risikomanagement. Die gute Nachricht hierbei ist: Risikomanagement kann man theoretisch üben. Es ist durchaus machbar, "kalt" eine Position einzugehen und einmal zu beobachten, wie gut die eigene Einschätzung hinsichtlich der Kursentwicklung funktioniert. Nur darf kein "kalter" Trader je vergessen, dass er sich mit echtem Geld anders verhalten wird. Kalt können wir spielen, soviel wir wollen.
Pfeil grün Gegensatz zwischen Money- und Risikomanagement

Ohne einen semantischen Widerspruch künstlich überstrapazieren zu wollen, einigen wir uns einfach darauf, dass das Moneymanagement den Umgang mit den finanziellen Ressourcen und Ergebnissen betrifft, das Risikomanagement hingegen den Kursverlauf selbst und die Risikoeinschätzung des Geschehens. Diese beiden Aspekte geraten täglich in Konflikt zueinander. Ein einfaches Beispiel versteht jeder:

  • Gold ist im April 2013 um mehr als 10 Prozent im Preis gefallen, der Absturz erfolgte crashartig in wenigen Minuten bis Stunden. Erfahrene Trader konnten das auch richtig einschätzen und ahnen, dass mit sehr viel Kapital ein exorbitanter Gewinn in äußerst kurzer Zeit möglich wäre. Sollte so ein Trader 10.000 Euro besessen haben, konnte er dieses Geld komplett auf eine Put-Option setzen (Gewinn bei fallendem Kurs). Das Risiko musste zumindest am Freitag, dem 12.04.13, und am darauf folgenden Montag, dem 15.04., sehr gering erscheinen. Nur wenige Trader dürften indes so wagemutig gewesen sein (es waren Gewinne von tausend Prozent und mehr möglich). Das Moneymanagement steht so einem waghalsigen Trade strikt entgegen - es schreibt vor, nicht mehr als 1 - 2,5% des Kapitals bei einem Trade zu riskieren.

Trader, die schließlich mit Knock-out-Positionen am Montagabend weiter short gingen, wurden overnight ausgestoppt, während der Kurs durch amerikanische und asiatische Aktivitäten in der Nacht vom 15. zum 16.04. wieder stieg und jede Hedging-Strategie obsolet machte. Nur exorbitant teure Derivate hätten das verhindern können - dem stand das Moneymanagement entgegen. Im Kleinen passiert das tagtäglich. Am 07.05.2013 knackte der Dax sein Alltime-High aus dem Jahr 2007 von 8.151 Punkten und ist nun auf dem Weg in luftige, noch nie gesehene Höhen (Stand der Betrachtung: 08.05.2013). Natürlich kann er diesen Kurs fortsetzen und Ende 2013 bei 9.000 Punkten (oder darüber) stehen, was dafür spräche, jetzt vieles auf eine Karte zu setzen und Call-Positionen auf den Index zu eröffnen. Es wird indes Kursrückgänge geben, und der Kurs könnte ebenso wieder crashen wie im Jahr 2007/2008. Damals wurde immerhin ebenfalls ein Alltime-High erreicht.

Also werden die Positionen mit striktem Moneymanagement nur geringfügig und mit Stopplosses eröffnet, während das Risikomanagement danach schreit, doch einfach großzügig die Calls laufen zu lassen. So dachte im Jahr 2007 der junge französische Trader Jérôme Kerviel, der bei der Société Générale angestellt war, Knock-out-Calls auf den Dax buchte, sie während der Rallye von 2006 bis 2007 irgendwann nicht mehr absicherte - Money- versus Risikomanagement, er hatte einfach die dauernden Rückschläge satt - und dann vom Crash kalt erwischt wurde. Er setzte drei Milliarden Euro in den Sand. Verurteilt wurde er allerdings, weil er seine EDV manipuliert hatte, um mit noch mehr Geld spielen zu können, als ihm seine Bank zur Verfügung stellte. Er verstieß damit auf kriminelle Weise gegen das Moneymanagement.

Pfeil grün Fazit zum Moneymanagement
Wir hoffen dieser kompakte Moneymanagement-Kurz hat Euch gefallen. Ihr habt die Grundlagen gelernt, ebenso die beiden wichtigen Anker des Moneymanagement in Form von Kapitalfestlegung und Ermittlung des Verlustrisikos pro Trade. Ebenso haben wir Euch über die Unterschiede von Money- und Risikomanagement aufgeklärt. Versucht diese Punkte beim handeln zu beachten und ihr werdet damit sicher erfolgreicher durch die Trading-Welt gehen. Alles eine Frage der Disziplin.

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Allgemeiner Risikohinweis:
Der Handel mit Binären Optionen und Differenzkontrakten wie CFDs auf Währungen, Aktien, Rohstoffe und weitere Basiswerte ist möglicherweise nicht für jeden Anlegertyp geeignet. Es besteht aufgrund der Volatilität der Märkte ein sehr hohes Risiko für ihr eingesetztes Kapital, welches Sie vollumfänglich verlieren können. Investieren sie nur in der Höhe, in der sie sich einen möglichen Totalverlust leisten können und stellen Sie sicher, dass sie alle Risiken kennen. Ziehen Sie die Einholung von Rat durch unabhängige Finanzberater mit entsprechenden Kenntnissen oder Zertifizierungen in Betracht.
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