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  Gleitende Durchschnitte erklärt
  Erläuterung des beliebten Chartindikators Gleitende Durchschnitte. Haben sie eine Auswirkung beim Handel mit Binären Optionen? Wir erklären den Hintergrund.

Gleitende Durchschnitte dienen dazu, den Mittelwert von Datenmengen zu identifizieren, der bei Kurscharts den durchschnittlichen Kurs des Wertpapiers darstellt. Die Berechnung kann arithmetisch oder exponentiell erfolgen, indem iterativ über der gewählten Zeitperiode alle Hochs und Tiefs addiert und durch die Zahl der Datenpunkte dividiert werden. Die Zeitperiode verschiebt sich mit dem Fortgang des Kurses, sodass zum Berechnungszeitpunkt stets die gleiche zurückliegende Periode zur Ermittlung des GD herangezogen wird. Bei einer arithmetischen Glättung erhalten alle Daten das gleiche Gewicht (SMA = simple moving average), bei der exponentiellen Berechnung werden die jüngsten Punkte höher gewichtet (EMA = exponentially moving average).

Pfeil grün Berechnung und Einsatz von gleitenden Durchschnitten

Da gleitende Durchschnitte von ausnahmslos allen Charttools automatisch dargestellt werden, sei hier nur beispielhaft eine der möglichen Formeln für die EMA-Berechnung genannt. Der jüngere Kurs erhält ein höheres Gewicht, in der Regel wird eine Zeitreihe von 50 oder 200 Tagen (oder anderen Zeiteinheiten) betrachtet.

EMA(t) = EMA(t-1) +(SF*[Ct-EMAt-1])

wobei t die Zeit und SF den Wertungsfaktor (meist 2 : [n+1]) darstellt. Wie viele Werte zur Berechnung eines gleitenden Durchschnitts herangezogen werden, ist prinzipiell nicht entscheidend. Es leuchtet natürlich ein, dass es recht viele Werte sein sollten, im Börsengeschehen wird es aber immer darum gehen, gerecht die Spitzen und Tiefen des Kurses zu erfassen. Eine statistische Methode basiert darauf, einen Kernzeitpunkt zu bilden (den "Hot Spot") und von diesem ausgehend eine bestimmte Menge von Daten zu erfassen, die iterativ (gleitend) über die fortgeführte Zeitreihe konstant bleibt. Dieser Hot Spot kann außerhalb des Zeitfensters und vor diesem liegen, ebenso an dessen Ende oder zentriert. Bei der arithmetischen Berechnung des SMA n-ter Ordnung erhalten nun n Daten der diskreten Zeitreihe x(t) das gleiche Gewicht, beim EMA ein exponentielles Gewicht wie oben beschrieben, was die Frage aufwirft, welcher gleitende Durchschnitt zu bevorzugen sei. Tatsächlich geben moderne Tools nach wie vor SMA und EMA an, Trader bevorzugen den einen oder anderen GD je nach Geschmack. Darüber hinaus sind noch mehr gleitende Durchschnitte gebräuchlich. Im Überblick gelten folgende Varianten als praktikabel:

• Simple Moving Average (SMA): linearer GD mit gleichem Gewicht für alle Daten
• Weighted Moving Average (WMA): gewichteter GD, das Gewicht der Daten nimmt linear zu
• Exponential Moving Average (EMA): gewichteter GD, das Gewicht der Daten nimmt exponentiell zu, bspw. der Trix Indikator
• Triangular Moving Average (TMA): gewichteter GD, das Gewicht der Daten nimmt exponentiell zu und wird dann geglättet
• Kaufmann's Adaptive-Moving-Average (KAMA): gewichteter GD, das Gewicht der Daten wird an ihre Bedeutung im Kursgeschehen angepasst (adaptiert)

Eine sehr gebräuchliche Form ist die gleichzeitige Verwendung von EMA und SMA einfach aus Gründen des Abgleichs. Der EMA wird praktisch täglich zitiert, wenn es um gleitende Durchschnitte geht, Tradingtools setzen die anderen gleitenden Durchschnitte im Hintergrund von Indikatoren ein, ohne dass dies dem Trader in jedem Moment bewusst ist. Praktisch alle Trendindikatoren und die meisten Volumenindikatoren benötigen auf die eine oder andere Weise einen gleitenden Durchschnitt. Hier ein Beispiel eines gleitendenden Durchschnitts.

Gleitender Durchschnitt Chart am Beispiel von Apple

Am Beispiel von Apple kann man sehen, was mit der Aktie passiert ist, nachdem sie den 50 Tage Durchschnitt geschnitten hat. SIe ist weiter gefallen, hat den 200 Tage Schnitt ebenso durchbrochen. Beim Versuch diesen wieder nach oben zu durchbrechen, konnte die Aktie diesen Widerstand nicht durchbrechen und ist daran gescheitert. Als Folge ist sie weiter gesunken. Das Eintreten und Bestätigen der Trends hätte man hier nun gepaart mit RSI und MACD deutlich erkennen können.

Die gleitenden Durchschnitte sind für Trendfolgestrategien bei Binären Optionen somit ebenso ein wichtiger Indikator. Oftmals zeigen sie nur zu gut, wo ein Basiswert an Widerstände kommt. Das kreuzen der Gleitenden Durchschnitte ist für Trader von Binären Optionen ein ideales Handelssignal, aber nur bei länger laufenden Optionen. Warum? Erklären wir im nächsten Abschnitt.

Pfeil grün Gewählte Zeitperioden

Vielfach werden die 200-, die 50- und die 38-Tage-Linie als GD zitiert, doch es gibt noch weit mehr Möglichkeiten, die unter anderem vom Tradinggeschehen und der Präferenz des Traders abhängen. Einige Trader und Tools nutzen GDs auf der Basis von Fibonacci-Zahlen und ermitteln sie unter anderem für 21 / 34 / 55 / 89 / 144 und 233 Tage. Gleitende Durchschnitte werden ausnahmslos akzeptiert, sie stoßen allerdings bei einem zu kurzen Zeitfenster an ihre Grenzen. Fälle, in denen gleitende Durchschnitte von Scalpern oder auch reinen Daytradern verwendet werden, sind wohl äußerst selten. Entsprechend sind Gleitende Durchschnitte bei kurzlaufenden Optionen keine gute Wahl.

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