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Risikohinweis: Der Handel mit binären Optionen & Differenzkontrakten (CFD) unterliegt erheblichen Risiken & kann zum vollständigen Verlust Ihres investierten Kapitals führen.
  Sie sind hier: Startseite Ratgeber für Binäre Optionen Cash or Nothing Optionen (Call / Put)
 

  Cash or Nothing-Optionen (Call/Put)
  Cash or Nothing Optionen = Call oder Put. Die bekannteste und beliebteste Form der Optionen im Detail erläutert.

Die Cash-or-Nothing-Option bezeichnet eine Gewinnausschüttungsart bei Binären Optionen, die sich aus der Bezeichnung erschließt: Der Anleger erhält einen Gewinn ("cash") oder nichts, es geht wortwörtlich um "Alles oder Nichts". In der Praxis zahlen allerdings einige Broker einen geringen Anteil der Einlage, meist um 5-15 Prozent, zurück.

Pfeil grün Populärste Optionenvariante: Cash-or-Nothing
Die Cash-or-Nothing-Option ist wahrscheinlich die populärste Variante Binärer Optionen, weil sie einfach zu verstehen und zu handeln ist. Der Handel ist entweder erfolgreich, dann fällt der Gewinn exorbitant hoch aus, oder der Anleger verliert fast die gesamte Einlage. (Auch vgl. mit Call-Put Handel) Das erzwingt ein Risikomanagement, das sich auf den gesamten Optionenpreis beziehen muss, der Totalverlust muss also innerhalb des Anlagekonzeptes einkalkuliert werden. Für routinierte Trader kann das eine Umstellung bedeuten, denn sie sind es gewöhnt, ihre Verluste per Stopploss zu begrenzen. Das erübrigt sich bei Cash-or-Nothing-Optionen, deren Konstruktion sieht ein Eintreffen des prognostizierten Ereignisses vor - steigender oder fallender Kurs, Verbleiben in einer Range (Range / Boundary Optionen), Berühren einer Preisgrenze (Touch oder One Touch Optionen) - und daraufhin die vereinbarte Gewinnausschüttung.

Sollte das Ereignis nach Laufzeitende der Option nicht eingetroffen sein, ist die Spekulation des Anlegers nicht aufgegangen. Da Binäre Optionen lediglich eine Prognose auf Preisentwicklungen, jedoch keinen Handel mit realen Anlagepapieren (Aktien, Rohstoffen, Währungen) darstellen, ist der Verfall der Option durch den geringen Preis zu verschmerzen. Der mögliche Gewinn ergibt sich aus der Hebelwirkung der Option.
Pfeil grün Gewinn- und Verlustmöglichkeiten bei Cash-or-Nothing-Optionen
Der Anleger entscheidet sich für einen Basiswert nd spekuliert beispielsweise auf einen steigenden (oder fallenden) Kurs dieses Wertes. Der Basiswert kann ein Index wie der Dax, eine beliebige Aktie, ein Rohstoff oder ein Währungspaar sein. Welche Werte konkret angeboten werden, hängt dabei vom jeweiligen Broker ab. In der Regel stehen aktuell um 50 bis 100 Basiswerte zur Verfügung (Transparenz in unserem Brokervergleich), darunter die wichtigsten Indizes, Währungspaare, Blue Chips unter den Aktien (zum Beispiel alle Dax-Werte) und die wichtigsten Rohstoffe wie Gold, Silber, Öl, Kupfer und Aluminium.

Gewonnen wird, wenn die Cash-or-Nothing-Option zum Ende der Laufzeit im Geld liegt, also das gewünschte Ereignis wie ein steigender oder fallender Kurs eintraf. Die nun erfolgende Gewinnausschüttung wurde vorab fix festgelegt, auch das ein großer Unterschied zu klassischen Optionen, bei denen der Gewinn per Ausstoppen oder Verkauf des Traders an einer bestimmten Preisschwelle erfolgt. Die Rendite von Cash-or-Nothing-Optionen steht daher fest, immer vorausgesetzt, die Spekulation geht auf. Für Personen, die sich neu auf das Feld des Optionenhandels begeben, ist dies eine sehr komfortable Variante des Handelns, sie werden von der Entscheidung über das Stopplossmanagement befreit. Routinierte Trader sollten diesen Weg einmal probieren, denn die Entscheidung über Stopplosses - also das praktische Risikomanagement - fällt im Prinzip genauso oft falsch wie richtig aus. Wer mit Cash-or-Nothing-Optionen das Moneymanagement über den Kapitaleinsatz betreibt, könnte ebenso oft oder häufiger gewinnen als mit klassischen Optionen.
Pfeil grün Praktischer Handel mit Cash-or-Nothing-Optionen

Der Gewinn wird von einzelnen Brokern unterschiedlich zwischen rund 75 bis knapp 90 Prozent des eingesetzten Kapitals ausgeschüttet. In einigen Fällen zahlen Broker im Verlustfall rund 5-15 Prozent des Optionenpreises zurück, dann schütten sie im Gewinnfall etwas weniger aus (zum Beispiel rund 75 bis 80 Prozent), wenn im Verlustfall überhaupt keine Rückzahlung erfolgt, wird bei Gewinn mehr ausgezahlt. Manche Broker arbeiten nicht mit Rückzahlung, bspw. EZBinary oder OptionYard, hier gibt es dafür eine Stopp-Loss Funktion. EZBinary ist mittlerweile pleite. Von Optionyard raten wir dringend ab.

Die Rendite kann auch über 150 Prozent und in Einzelfällen über 400 Prozent betragen, wenn bestimmte Bedingungen beim Handel hinzukommen, die vom einzelnen Broker abhängen. Über 400 Prozent zahlen Broker beispielsweise aus, wenn ein Trader am Wochenende eine Option kauft, deren Kauf vom Broker am Montagmorgen mit Börsenbeginn ausgelöst wird, anschließend erfolgt sofort der Verkauf. Lag nun der Trader mit seiner Einschätzung richtig, was aufgrund mangelnder Kursfeststellung am Wochenende sehr spekulativ ist, erhält er einen Gewinn im deutlich dreistelligen Prozentbereich. Diese Spekulation kann gern mit geringem Kapitaleinsatz vorgenommen werden, denn bei vielen Brokern ist ein Handel schon ab 25 Euro Einsatz, in einigen Fällen ab 5 Euro Einsatz möglich. Auch im traditionellen Optionenhandel spekulieren Trader auf das Eröffnungsgap (= Lücke) am Montagmorgen, sie kaufen dann am Freitagabend zum Börsenschluss eine preiswerte Option und hoffen, dass sich diese am Montagmorgen im Preis vervielfacht hat.

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Allgemeiner Risikohinweis:
Der Handel mit Binären Optionen und Differenzkontrakten wie CFDs auf Währungen, Aktien, Rohstoffe und weitere Basiswerte ist möglicherweise nicht für jeden Anlegertyp geeignet. Es besteht aufgrund der Volatilität der Märkte ein sehr hohes Risiko für ihr eingesetztes Kapital, welches Sie vollumfänglich verlieren können. Investieren sie nur in der Höhe, in der sie sich einen möglichen Totalverlust leisten können und stellen Sie sicher, dass sie alle Risiken kennen. Ziehen Sie die Einholung von Rat durch unabhängige Finanzberater mit entsprechenden Kenntnissen oder Zertifizierungen in Betracht.
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