Startseite   Broker Vergleich   Bonus   Ratgeber Demokonto
Binaeroptionen.com - alles über Binäre Optionen handeln
Risikohinweis: Der Handel mit binären Optionen & Differenzkontrakten (CFD) unterliegt erheblichen Risiken & kann zum vollständigen Verlust Ihres investierten Kapitals führen.
  Sie sind hier: Startseite Breadcrump Pfeil Ratgeber für Binäre Optionen Breadcrump Pfeil Wichtige 2 Schritte beim Moneymanagement mit Binären Optionen

  2 Schritte beim Moneymanagement
  Zwei wichtige grundlegende Schritte gibt es beim Moneymanagement

Moneymanagement ist möglicherweise der zentralste Punkt beim Trading, denn es handelt sich hier um den einzigen durch den Trader kontrollierbaren Punkt. Gleichzeitig ist er essenziell, weil die Verlustgefahren exorbitant ausfallen. Es gibt so viele Möglichkeiten des Handelns, dass ein Trader buchstäblich in jeder Sekunde sein gesamtes Kapital verspielen kann. Das kommt zwar eher selten vor, die Fälle der sukzessiven und permanenten Verluste - unterbrochen von einigen wenigen Gewinnen - sind aber Legion. Durch Moneymanagement lässt sich das verhindern und bei einem sachlich fundierten Trading an den Märkten auf Dauer Gewinn erzielen. Dieses Moneymanagement besteht aus zwei Schritten, die sich banal anhören, es aber in sich haben.

Pfeil grün Schritt Nummer eins: verfügbares Kapital festlegen

Das hört sich einfach an, nicht wahr? Sie haben gerade eine Auszahlung aus einer Lebensversicherung erhalten, das Geld ist übrig. Einen Teil legen sie aufs Festgeldkonto für lächerliche drei Prozent Zinsen (Mai 2013), mit dem anderen Teil werden Sie jetzt traden. Ein wenig haben Sie schon geübt und sich außerdem fleißig belesen, soeben sind Sie schon wieder dabei. Leider wissen Sie noch nicht, was Ihnen blüht, bevor Sie nicht Ihre ersten (sollen wir Sie jetzt erschrecken?) mindestens dreißig bis vierzig Trades absolviert haben. Danach können Sie die Krümel zusammenzählen, die von Ihrem Kapital verblieben sind. Es handelt sich wohlgemerkt um Trades mit richtigem Geld. Alle kalten Übungen können Sie vergessen. Beim Traden gibt es nicht viel zu üben, es geht darum, wie wir uns mit echtem Geld verhalten.

Aus diesem Grund lautet die Regel Nummer eins: Legen Sie fest, wie viel Geld Sie maximal verlieren können, und dann halten Sie sich an diese Regel. Schon bald werden Sie mehr oder weniger bewusst nach Ausflüchten fahnden, wie Sie diese Regel umgehen können. Vielleicht räumen Sie zuerst das Festgeldkonto ab, danach schränken Sie Ihre Hobbys ein. Es folgen dringende, geplante Anschaffungen, auf die Sie auf einmal verzichten, im nächsten Schritt überreden Sie Ihre Frau (Ihren Mann, gnä´ Frau), auf den nächsten Urlaub zu verzichten. Die Ehe geht daran über lang oder kurz kaputt, zuvor versucht Sie noch ein kluger Ehepartner, zu einer Suchtberatung zu schleppen (gibt es für Trader nicht). - Kurz und gut, legen Sie einen Betrag fest, den Sie verspielen können. Wenn dieser alle ist, suchen Sie sich ein anderes Hobby.

Pfeil grün Schritt Nummer zwei: Verlust pro Trade festlegen

Das steht im Grunde auf einem anderen Papier. Sie können ja ein begüterter Mensch sein und hunderttausend Euro verspielen können, ohne mit der Wimper zu zucken. Wenn es so wäre, hätten Sie bezüglich des Moneymanagements etwas bessere Karten, doch Vorsicht: Auch die hunderttausend Euro sind irgendwann alle. Erfolgreiche Trader legen daher pro Trade einen Prozentsatz des Gesamtkapitals fest, der riskiert wird.

Eine probate Regel geht von einem Prozent aus, es sind bei einer sehr guten Tradingstrategie auch bis zu zehn Prozent möglich, mehr in der Regel nicht. Das bedeutet, wenn Ihnen 10.000 Euro zur Verfügung stehen, riskieren Sie pro Einzeltrade 100 Euro (1-Prozent-Regel) inklusive der Gebühren. Praktisch beginnen sehr viele Trader mit einem Kapital um 2.000 bis 4.000 Euro und legen rund 2 bis 3 Prozent Risiko pro Trade fest. Wenn das Kapital 3.000 Euro betragen würde und ein Risiko von 2,5 Prozent eingegangen wird, können Sie pro Trade 75 Euro verlieren. Das ist im Bereich des Derivatetradings eine gute Größenordnung, die Sie mit etwas Erfahrung schnell auf 40 bis 50 Euro verringern werden. Praktisch bedeutet das zum Beispiel, dass Sie einen Knock-out-Trade mit 200 Stück auf ein Underlying wie ein Währungspaar, den Dax oder Gold eingehen, mit Gebühren bei einem preiswerten Broker von 13 Euro pro Turn-Round (Ein- und Ausstieg) kalkulieren und daher den Stopp 31 Punkte unter den Einstieg setzen können. Das ist bei einem normalen Kursverlauf ein komfortabler Abstand, den Sie schnell verringern, wenn sich der Kurs in Ihre Richtung entwickelt. Entscheidend für das Festlegen des Risikos pro Position sind nun die beiden Faktoren Ihres Gesamtkapitals und der Positionsgröße. Wenn Sie glauben, dass Sie die 31 Punkte Abstand benötigen, können Sie bei 3.000 Euro Tradingkapital und 2,5 Prozent Risiko nicht mehr als 200 Stück Knock-outs buchen.

Es gibt aber diverse Strategien, mit denen Sie diese Grenze überwinden können. Eine dieser Strategien besteht im Pyramidisieren (Sie kaufen zu, wenn sich der Kurs in Ihre Richtung entwickelt), eine andere im Hedging, eine dritte in mehreren versetzten Stopps, die Sie zuerst sehr eng setzten und bei positiver Kursentwicklung auffächern. Bei diesen Strategien wird aber das Moneymanagement relativ komplex. Sie dürfen daher die grundlegende Rechnung - wie viel riskieren Sie pro Trade - niemals aus den Augen verlieren. Sie ist Ihr finanzieller Lebensretter.

Pfeil grün Fazit
Sie haben nun gelernt, wie man mit 2 einfachen disziplinierten Schritten ein wichtiges Fudament für aktives Moneymanagement legen kann. Beachten sie diese Schritte zukünftig und lesen sie weiter mit dem Dritten Teil zum Moneymanagement: Money- und Risikomanagement.

Wir hoffen dieser Artikel hat geholfen. Wenn ja, dann freuen wir uns über ein "Like" oder ein "+1"
Empfehlungen Rendite  
IQ Option Logo
91%
+ gratis Demokonto
► Jetzt Testen
ZoomTrader Logo 89%
► Jetzt Testen
Banc de Swiss 85% ► Jetzt Testen
   
Broker Rendite

 
IQ Option Logo 91% ► Handeln
Banc de Swiss Logo 85%
► Handeln
ZoomTrader Logo 89%
► Handeln
 

Grundlagen zu Binären Optionen
Grundlagen und Einsteiger
Pfeil orange Was sind Binäre Optionen?
Pfeil orange Woher kommen Binäre Optionen?
Pfeil orange Einführung in den Handel mit Binären Optionen
Pfeil orange 10 Tipps für erfolgreichen Handel mit Binären Optionen
Pfeil orange Abzocke & Betrug bei Binären Optionen? Aufklärung
Pfeil orange Klassische vs. binäre Optionen im Vergleich
Pfeil orange Binäre Optionen Anbieter
Handelsarten für Binäre Optionen
Pfeil orange Wichtigste Handelsarten bei Binären Optionen
Pfeil orange Cash-or-Nothing Optionen
Pfeil orange Asset or Nothing Optionen
Pfeil orange Touch Optionen
Pfeil orange One Touch Optionen
Pfeil orange Range (Boundary) Optionen
Pfeil orange 60 Sekunden Optionen
Pfeil orange Pair Trading
Wichtige ergänzende Grundlagen
Pfeil orange Binäre Optionen & Steuern
Pfeil orange Binäre Optionen Strategien
Pfeil orange Binäre Optionen Test (Kriterien etc.)
Pfeil orange Optionen handeln mit dem Smartphone
Pfeil orange Psychologische Faktoren im Optionshandel
Pfeil orange Moneymanagement Einstieg Binäre Optionen
Pfeil orange 2 wichtige Moneymanagent Schritte (Teil 2)
Pfeil orange Money- und Risikomanagement (Teil 3)

Allgemeiner Risikohinweis:
Der Handel mit Binären Optionen und Differenzkontrakten wie CFDs auf Währungen, Aktien, Rohstoffe und weitere Basiswerte ist möglicherweise nicht für jeden Anlegertyp geeignet. Es besteht aufgrund der Volatilität der Märkte ein sehr hohes Risiko für ihr eingesetztes Kapital, welches Sie vollumfänglich verlieren können. Investieren sie nur in der Höhe, in der sie sich einen möglichen Totalverlust leisten können und stellen Sie sicher, dass sie alle Risiken kennen. Ziehen Sie die Einholung von Rat durch unabhängige Finanzberater mit entsprechenden Kenntnissen oder Zertifizierungen in Betracht.
© Copyright binaeroptionen.com. Alle Rechte vorbehalten